igittigittigitt...
wenn in einer geistigen kleinstadt ein redakteur der lokalen zeitung eine "podiumsdiskussion" zum thema "Frieden: Nur gegenseitiges Verstehen wird Nahen Osten befrieden helfen" moderiert, die von der notorischen fallschirmspringervereinigung "deutsch-arabische gesellschaft" veranstaltet wird, zu dem dann ausgewiesene koryphäen der judenkritik und fachleute für "gegenseitiges verstehen" wie ludwig watzal und hajo g. meyer herbeigekarrt werden, die dann auch noch zur großen überraschung aller teilnehmer das feststellen, was doch jeder, der sich zu einem solchen "event" begibt, doch sehnlichst erwartet, nämlich dass das böse israel "nicht auf gleicher augenhöhe" mit dem "palästinensischen volk" verhandelt habe (also nicht bomben auf belebten plätzen gezündet und sich vernichtungsphantasien hingegeben habe), dann kommt am ende das heraus, was bei solchen veranstaltungen immer heraus kommt: beide seiten müssten "für die jeweils andere verständnis aufbringen"!eure schakki meint: "pfui deibel!" und entsichert verständnislos bei erneutem auftreten dieser herrschaften ihren gürtel...
"wieviel orchester hat der papst..."
"Jetzt wird er sehen, wieviel Orchester wir haben." - Pius XII., 1953, als er vom Tod Josef Stalins erfuhr. Stalin hatte die Beteiligung des Vatikans an den Friedensverhandlungen nach dem Zweiten Weltkrieg mit der Frage abgelehnt "Wieviel Orchester hat der Papst?" (quelle: wikiquote)was macht eigentlich...
eure schakki führt heute eine neue rubrik ein, nämlich die frage "was macht eigentlich...". in dieser rubrik wollen wir zukünftig berühmte personen der zeitgeschichte vorstellen, um die es in der letzten zeit etwas ruhiger wurde.
den anfang macht der ehemalige un-generalsekretär kofi annan. kofi verkauft inzwischen auf hse24 körperpflegeprodukte. eure schakki findet: eine sehr lobenswerte initiative, der sich ruhig mehr ehemalige politiker anschließen sollten! weiter so, kofi...
den anfang macht der ehemalige un-generalsekretär kofi annan. kofi verkauft inzwischen auf hse24 körperpflegeprodukte. eure schakki findet: eine sehr lobenswerte initiative, der sich ruhig mehr ehemalige politiker anschließen sollten! weiter so, kofi...
haus- bzw. blogordnung...
hier die für alle zeiten und bis auf widerruf für dieses blog geltende haus- bzw. blogordnung!
wahr und unwahr...
unwahr ist, dass die bundesrepublik seit dem morgen von zahlreichen detonationen erschüttert wird, da einige gemeindemitglieder den ebenfalls angebotenen programmpunkt "folklore" missverstanden haben.
- breaking news - breaking news -
darf birma seine sicht der ereignisse vor der un-vollversammlung präsentieren? un-sondergesandter ibrahim gambari bezieht stellung.
(eigener bericht) auf einem treffen mit der unter hausarrest stehenden oppositionspolitikerin aung san suu kyi am gestrigen sonntag in birma bestritt der un-sondergesandte die absicht der uno, zum nächstmöglichen zeitpunkt das birmanische staatsoberhaupt, general than shwe, zu einer rede vor der un-vollversammlung nach new york einzuladen. es reiche einfach nicht aus, so gambari, einige mönche niederzuknüppeln, zu verschleppen und zu ermorden. eine rede vor der un-vollversammlung sei von einer derart weitreichenden weltpolitischen bedeutung, dass für jeden redner ein mindestanforderungsprofil gelten würde, das die militärjunta trotz aller auch von der uno anzuerkennender kleptokratischen züge und begangenen menschenrechtsverletzungen bis heute nicht erfüllen würde.
gambari nannte auf nachfrage die bedrohung von nachbarstaaten mit atomwaffen, die einführung eines das land kontrollierenden religiösen wächterrates, die bekundete absicht, an ground zero einen kranz für die opfer der anschläge des 11. september 2001 niederzulegen und das aufknüpfen minderjähriger homosexueller an baukränen. sollte die militärjunta hier nachziehen, so gambari, so stehe einer rede nichts mehr im wege. er jedenfalls sei zuversichtlich, dass es der birmanischen staatsführung gelingen würde, die genannten anforderungen zu erfüllen. andere, so fügte er tröstend hinzu, hätten es doch auch geschafft. (schakki)
gambari nannte auf nachfrage die bedrohung von nachbarstaaten mit atomwaffen, die einführung eines das land kontrollierenden religiösen wächterrates, die bekundete absicht, an ground zero einen kranz für die opfer der anschläge des 11. september 2001 niederzulegen und das aufknüpfen minderjähriger homosexueller an baukränen. sollte die militärjunta hier nachziehen, so gambari, so stehe einer rede nichts mehr im wege. er jedenfalls sei zuversichtlich, dass es der birmanischen staatsführung gelingen würde, die genannten anforderungen zu erfüllen. andere, so fügte er tröstend hinzu, hätten es doch auch geschafft. (schakki)
wussten sie schon...
...dass sich die bild"zeitung" seit kurzem einen sog. "bild-leser-beirat" hält ("BILD-Leser, die mitten im Leben stehen!"), dessen vornehmste aufgabe neben der potentiellen halbjährlichen teilnahme an "redaktionskonferenzen" folgendes ist: "Dabei treffen die Beiräte auch den Chefredakteur persönlich und können ihm direkt sagen, was ihnen an BILD gefällt und was nicht."schakke-line begrüßt diese höchstdemokratische einrichtung, denn "dieses für eine deutsche Tageszeitung einmalige Projekt wird Leser und Redaktion noch enger zusammenschweißen und Deutschlands meistgelesene Zeitung noch besser machen“ (kai diekmann).
doch was qualifiziert die neuen mitglieder des "bild-leser-beirats" eigentlich für ihren verantwortungsvollen job der bessermachung deutschlands meistgelesener tageszeitung? schakke-line dokumentiert voller sorge um die gleichbleibende qualität der meistgelesenen tageszeitung deutschlands ausschnitte der aussagen der beiräte in der fotogalerie "wir sind der bild-leser-beirat"...
M.-M. H. (58), pensionierter Lehrer aus Großenlüder (Hessen):„Ich wohne in einem Reihenhaus, links und rechts meine Söhne. Toll ist, dass BILD auch mal über die kleinen Dinge berichtet.“
M. J. (23), Bauarbeiter aus Duisburg (NRW):„Ich hab einen Schuhtick, besitze 17 Paar. Und ich mag Reptilien. In BILD steht mir zu viel über Politik.“
Dr. C. M. (41), Chemiker aus Reiskirchen (Hessen): „Ich bin Bismarck-Fan, interessiere mich für Geschichte – und mache Triathlon. In BILD finde ich die Grafiken besonders toll.“
G. G. (66), Rentnerin aus Brüggen (NRW): „Ich bin neugierig auf alles, lese seit über 30 Jahren BILD. Die Zeitung ist für normale Leute gemacht.“
A. G. (51), Audiotechniker aus Essen (NRW): „Ich bin verrückt nach James Last, kenne ihn sogar persönlich, seit ich 12 bin. In BILD vermisse ich Berichte über solche Stars.“
I. M. (23), Vertriebsassistentin aus Dietzenbach (Hessen): „Ich kann was Besonderes: Ich weiß sofort, wieviele Buchstaben ein Wort hat – ohne zu zählen. BILD ist etwas unhandlich.“
V. B. (18), Schülerin aus Geesthacht (Schleswig-Holstein): „Ich will auch mal Journalistin werden. Bei uns wird BILD auf dem Schulhof gelesen.“
S. S. (27), Finanzwirtin aus Memmingen (Bayern): „Ich bin im Faschingsverein (als Teufel!), male gern Aquarelle. Am liebsten lese ich in BILD über private Schicksale.“
R. S. (50), Speditionskaufmann aus Remscheid (NRW): „Ich hab einen Suzuki-Chopper, reise gern um die Welt. In BILD finde ich Tipps für preiswertes Tanken superwichtig.“
A. D.-P. (58), Angestellte im Bauamt aus Traunstein (Bayern): „BILD ersetzt das Abitur, das sage ich immer zu meinen Kollegen..."
U. O. (57), Rezeptionistin aus Halle (Sachsen-Anhalt): „Ich liebe meinen Schrebergarten und fotografiere gern noch auf Film. BILD sollte mehr über einfache Frauen berichten.“
S. Z. (46), Sachbearbeiterin aus Frankfurt/M.: „Ich lese BILD gerne. Aber ich vermisse eine Seite, die nur positive Nachrichten bringt.“
T. P. (41), Lagerarbeiter aus Erfurt (Thüringen): „Ich lese nur BILD, keine andere Zeitung. Am besten gefallen mir die Leserbriefe.“
erleichtert sehen wir: gutes bleibt! und zwar noch besser mit kleinen dingen ohne politik mit tollen grafiken für normale leute mit james last etwas unhandlich auf dem schulhof voller privater schicksale und preiswertem tanken und einfachen frauen ohne abitur voller nur positiver nachrichten in leserbriefen...
wahrheit (die)...
wussten sie schon...
dass ottfried fischer ("ein großer, verwegener Junge", f.j. wagner) die in seinem aktuellen werbespot für sat1 zu hörenden töne nicht dem zu sehenden alphorn entlockt?!
scharia...
heute im deutschunterricht: der 7-jährige marzia soll mit dem buchstaben s ein neues wort beginnen. nach kurzem überlegen sagt er stolz: "scharia!" vorsichtig fordere ich ihn auf, den anderen kindern das wort doch zu erklären, um zeit zu gewinnen "so heißt mein bruder", sagt er. ich atme durch. vorerst jedenfalls.p.s.: ein kollege hat einen schüler namens jihad...
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