
...spricht helga im tell-stübchen einem verwirrten esoterischen antisemiten aus. hochachtung dafür, denn in auch für die gastronomie wirtschaftlich schwierigen zeiten wie diesen auf einen derart guten gast zu verzichten bedeutet schon etwas. hut ab!
"wie schön, wenn ein mädchen seine gute erziehung vergisst!" (karl kraus)

wahr ist, dass der mitteldeutsche rundfunk (mdr) gestern abend unter dem titel "dein schönstes geschenk" ein porträt des schlagersängers gerhard höllerich aka roy black zu dessen 65. geburtstag ausgestrahlt hat, in dem home-shopping erfahrene endsechziger polyesterträgerinnen sich in einem ostdeutschen fernsehstudio völlig verausgabten.
hier nur ein kurzer hinweis auf einen kleinen fund im internet, den eure schakki für euch gemacht hat: wem in einer freizeitfixierten welt, in der eine sensation die nächste jagt, selbst bungee-jumping längst keinen kick mehr verschafft, der begebe sich hierhin. dieses erlebnis wird garantiert unvergesslich sein. vorher aber den kopf rasieren...
der preis des deutschen paranoidenverbandes geht für das jahr 2007 an denjenigen, der das haus turmstraße 2 in aachen und wie selbstverständlich dessen umfeld mit kameras überwacht! denke immer daran: schakki sieht dich - immer und überall...
nachtrag: eure schakki muss sich entschuldigen. und zwar bei dem oben vollkommen zu unrecht geschmähten visionär und argusauge. warum? das steht hier...

an anderer stelle sprach eure schakki schon einmal über eine veranstaltung, die ihr bei wiederholung anlass geben würde, den gürtel zu entsichern. die gelegenheit ist jetzt da: aachener friedenspreis und aachener antikriegsbündnis laden am 16.oktober 2007 herzlich ein zu folgender veranstaltung...
wenn in einer geistigen kleinstadt ein redakteur der lokalen zeitung eine "podiumsdiskussion" zum thema "Frieden: Nur gegenseitiges Verstehen wird Nahen Osten befrieden helfen" moderiert, die von der notorischen fallschirmspringervereinigung "deutsch-arabische gesellschaft" veranstaltet wird, zu dem dann ausgewiesene koryphäen der judenkritik und fachleute für "gegenseitiges verstehen" wie ludwig watzal und hajo g. meyer herbeigekarrt werden, die dann auch noch zur großen überraschung aller teilnehmer das feststellen, was doch jeder, der sich zu einem solchen "event" begibt, doch sehnlichst erwartet, nämlich dass das böse israel "nicht auf gleicher augenhöhe" mit dem "palästinensischen volk" verhandelt habe (also nicht bomben auf belebten plätzen gezündet und sich vernichtungsphantasien hingegeben habe), dann kommt am ende das heraus, was bei solchen veranstaltungen immer heraus kommt: beide seiten müssten "für die jeweils andere verständnis aufbringen"!